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Hohe Wilde

Fahrt mit dem Auto ins Pfossental. Wir starten in Vorderkaser im Pfossental und wandern zunächst auf breitem Weg (Nr. 24 – Meraner Höhenweg) bis zum Eishof. Erst ab ca. 2100 m Meereshöhe wird das Tal allmählich etwas enger, ebenso wie der Anstiegsweg zum Eisjöchl auf rund 2900 m. Vom Eisjöchl aus ist die Stettiner Hütte gut zu sehen und nach zehn Minuten erreicht. Mit mindestens rund 3,5 Stunden sollten Bergsteiger für den Hüttenzustieg rechnen. Gleich neben der Hütte beginnt der Steig 48 in nördliche Richtung. Da der alte Zustieg zur Hohen Wilde stets steinschlaggefährdet und längere Zeit sogar offiziell gesperrt gewesen war, hat man im Jahr 2012 buchstäblich Nägel mit Köpfen gemacht und einen neuen, teils mit Stahlseilen gesicherten Gipfelweg angelegt. Zu Beginn folgt man der alten Markierung über den Grat, bis man auf ca. Quote 3150 auf die „Steinschlag“-Verbotstafel trifft. Dort geht es nun nicht mehr geradeaus, sondern links weiter, der roten Punktmarkierung folgend, über einen teils ausgesetzten Steig bis zum Gipfel. Die Seilsicherung und einige Trittstufen sind für die Bergsteiger durchaus hilfreich. Nach rund eineinhalb bis zwei Stunden ist das Gipfelglück perfekt - samt Prachtblick auf die Ötztaler Alpen, die Texelgruppe mit der Hohen Weißen, dem Lodner und der Texelspitze - und bei gutem Wetter sieht man auch bis zur Ortlergruppe und zu den Dolomiten.Der Abstieg erfolgt über den Anstiegsweg.
Ein Tipp: Die Hohe Wilde bietet als Zweitagestour bestimmt den intensiveren Genuss denn als Tagesmarsch. Der Anstieg bis zur 2875 m hoch gelegenen Stettiner Hütte zieht sich…und bei der Ankunft am ersten Etappenziel ist viel Energie schon verbraucht.

Start der Tour
Partschins -Vorderkaser im Pfossental, einem Seitental des Schnalstales

Ziel der Tour
Vorderkaser im Pfossental, einem Seitental des Schnalstales

Parken
Gebührenpflichtiger Parkplatz (allerdings mit Gutschein für den Gasthof „Jägerrast“) in Vorderkaser.

Details zur Tour
Dauer10:00 h
Strecke25 km
Höhenmeter1840 hm
Max. Höhe3471 m

 
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